Vorher und Nachher

So sah es heute morgen im Schiff aus. Obwohl wir die letzten Tage schon damit verbracht haben zu stauen, zu ordnen und zu organisieren, wurde das Chaos nicht weniger. Überall standen Kisten wie zum Beispiel die Notfallpumpe oder die Schachtel mit den ganzen Kabeln und dem Netzwerkzeugs, Ausrüstung, Verpackungen, hier die Getränke für die nächsten Tage, dort die GoPro und der Wal-Pal (was das genau ist und wozu es an Bord ist, erfahrt ihr in einem der nächsten Blogartiklen zum Thema Ausrüstung.

Ordnung ist das halbe Leben, sagt man, glaube ich. Ich bin ja nicht gerade der Ordungsfan schelchthin, doch das geht beim besten Willen nicht. Also machen wir uns heute früh ans Werk, um den Tag, den wir wetterbedingt noch am Start (Hafen) verbringen müssen, zu nutzen.

Die Achterkabine, bisher das „Hotelzimmer“ für die Gäste ist kurzerhand von einer Rumpelkammer in ein geordnetes Lager verwandelt worden. Kiste um Kiste verschwindet im Heck, Werkzeug, Akkuschrauber und Akkuflex finden genauso ihren Platz, wie die Notfalltassche und die Seekarten.

Im Salon werden Kisten an die Schottwand geschraupt, in der Bugkabine, unserem Schlafgemach finden neue Hängesysteme Platz an Wand und Kasten. Das Kabel für Starlink wird ordentlich verlegt und die Strecktaue für die kommenden Nachtfahrten werden installiert.

So pendelt unser kleines, rotes Einkaufswagerl immer wieder mit Verpackungen und altem, lang nicht mehr gebrauchtem und schon fast vergessenem Zeug zwischen der Inspiration und dem Müllplatz. Schon erstaunlich, was man alles so auf seinem Boot findet?!

Letzen Endes ist es geschafft! Das Boot ist aufgeräumt und jetzt wirklich startklar (ich klopfe soeben auf den hölzernen Salontisch). Das Nachher sieht jetzt so aus:

Ist doch ganz gut geworden, oder ? In diesem Sinne „Gute Nacht!

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