Letzte Vorbereitungen

Wie die Zeit vergeht! Letzte Woche am Donnerstag sind wir final von zuhause abgereist. Die Wochen zuvor waren geprägt von langen und intensiven Tagen, da noch vieles organisiert werden musste. Versicherungen abschließen, Verträge kündigen, neues Handy mit Vertrag, Ausrüstungs bestellen usw. Letztendlich hat alles ganz gut funktioniert und bis auf ein Kabel, ist alles noch rechtzeitig vor der Anreise angekommen.

Am Mittwoch Abend haben wir uns mit unsern Eltern getroffen, vielmehr sind sie zu uns gekommen, um den letzten Rest in das Auto meines Vaters zu packen. Obwohl wir schon 2 Tage zuvor einmal Kroatien und zurück (1200km an einem Tag) mit vollem Auto gefahren sind, harrte noch ein klein wenig Ausrüstung, Gewand und Persönliches dem Transport. A bisserl was halt, dachten wir. Als Manu nun Tasche um Tasche aus dem Haus schleppte, wurde bald klar, dass das mit einem Auto und mit vier Insassen (Papa, Mama, Manu und ich) auch für so ausgeuchste Tetris Fans wie Papa und mich ein Ding der Unmöglichkeit darstellen würde.

Die rettende Idee hatte Mama, die meinte mein Onkel Erich, der Gerüchten zu Folge sehr gern mit dem Auto unterwegs ist und nebenbei bemerkt mein Lehrmeister für Verteidigung gegen die dunklen Künste war, sicherlich gerne aushelfen würde. Nach einem kurzem Telefonat waren Onkel Erich und Tante Sissy auch schon bei uns um die Details zu besprechen. Onkel Erich fuhr am Freitag nach Ossiach beim gleichnamigen See in Kärnten und traf sich dort mit meinen Eltern, die ihrerseits von Kroatien dort hin gefahren sind, um das restliche Gepäck umzuladen. Generell ist zu sagen, dass die Hilfsbereitschaft in der Familie und bei Freunden großartig ist und wir darüber überaus dankbar sind, weswegen es in einigen Tagen einen extra Blogartikel zu diesem Thema geben wird.

Schließlich sind wir alle vier am Donnerstag Abend in Pula, Kroatien angekommen und haben begonnen, die Inspiration zu Beladen. Es ist unglaublich was in so ein Boot hineinpasst. Da wir kurzerhand alles mögliche in den Salon geräumt haben, also angefangen vom Generator über ungeheure Mengen an Kleidung bis hin zu einer mobilen Bibliothek an Seekarten, Cruising Guides und technischen Manuals, hat sich das Boot gelinde gesagt etwas vertrimmt. Als ich zur Dusche ging wunderte ich mich darüber , dass der Wasserpass am Bug veschwunden war. Doch nach einer groß angelegten Umverteilung in den nächsten Tagen kam er wieder zum Vorschein.

2 Kommentare

Hinterlasse eine Antwort zu Walter HARM Antwort abbrechen